Ringen
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ASV - Schorndorf
14. Kampftag: 22.11.2008
Ringen 2. Bundesliga: ASV 1897 Tuttlingen - ASV Schorndorf 23 : 17
Bezirksklasse: KSV Vöhrenbach - ASV1897 Tuttlingen II 24 : 7
Tuttlinger bleiben zu Hause unbesiegt
Die Tuttlinger wollten mit einem Sieg sich für die Niederlage vom letzten Wochenende rehabilitieren. So versuchte man mit der vermeintlich besten "Zehn" das Vorhaben "Sieg" in die Tat umzusetzen. So konnte Tomasz Szczerek im Schwergewicht wieder starten. Die Gäste jedoch mussten eine Gewichtsklasse unbesetzt lassen. Am Ende reichte es zu einem Erfolg. Es gab zwar viele spannende Einzelpaarung, doch das Ergebnis täuscht etwas über die Leistung hinweg. Trainer Ralf Schumacher war mit einigen "billigen" Rundenabgaben nicht ganz zufrieden. Enttäuschend einmal mehr die magere Zuschauerkulisse. Allein das schlechte Wetter darf keine Entschuldigung sein, zumal die Tuttlinger zumindest daheim immer tollen Ringkampfsport geboten haben und bisher nie als Verlierer die Halle verlassen mussten. Traurig, aber Realität.
Im vorgezogenen Kampf im Freistil Leichtgewicht hatte Kakhaber Doborjginidze schon auf der Waage die Punkte sicher. Sein Gegner Paul Bokarev war deutlich zu schwer. Auch im anschließenden Freundschaftskampf war der Tuttlinger überlegen. Nach zwei noch erst knappen Runden, drehte "Dobo" in Runde drei etwas auf und gewann diese dann auch mit 5:0 recht hoch.
Nicht besonders rosig sah es zunächst im Fliegengewicht beim Kampf zwischen dem Tuttlinger Roland Majer und dem Gast Alexander Jakuschew aus. Gar mit 0:6 musste der Ungar im roten Dress die erste Runde abgeben. Dann jedoch besann Majer sich auf seine eigenen Stärken und drängte seinem Gegner seinen Kampfstil auf. Dies war dann auch das richtige taktische Vorgehen. Souverän brachte er dann drei Runden in Folge nach Hause was 3:1 Mannschaftspunkte bedeuteten.
Einen unbequemen Ringer bekam Tomasz Szczerek im Schwergewicht mit dem Georgier Schota Bilanischwili vorgesetzt. Hier fand Szczerek einfach kein Mittel gegen den zwar großen, doch sehr beweglichen Gast. Einzig in Runde drei hätte er fast die Möglichkeit gehabt, doch sollte es heuer einfach nicht sein.
Baris Diksu kam im Freistil Federgewicht kampflos zu vier Mannschaftspunkten.
Tragisch das Auftreten von Marcin Letki im Halbschwergewicht. Beim Aufwärmen verletzte er sich so schwer an der Wirbelsäule, dass er seinen Kampf gegen Tobias Bulgrin nach wenigen Sekunden aufgeben musste.
Vier Punkte eingeplant waren eigentlich im gr.-röm. Leichtgewicht, wo der Tuttlinger Tomasz Kierpiec auf den stilartfremden Juri Baron traf. In Runde eins sah alles noch nach dem erwarteten Ergebnis aus, doch dann war Schluss. Zwar konnte Kierpiec noch zum 2:2 ausgleichen, doch in der entscheidenden Runde vier gewann dann Baron völlig verdient.
Manuel Fehrenbach traf im Freistil Mittelgewicht auf seinen ehemaligen Vereinskollegen Ilyas Özkök. Beide egalisierten sich in Runde eins und jeder wartete darauf, dass die zwei Minuten beim Stand von 0:0 abgelaufen sind, da nutze der Gast eine Unachtsamkeit von Fehrenbach zu seinem Rundengewinn. Von da an war es dann allerdings mit seiner Herrlichkeit vorbei. Fehrenbach zeigte sein wahres Gesicht, kämpfte seinen Stil und ließ Özkök im Anschluss nicht mehr den Hauch einer Chance. Lediglich eine strittige Entscheidung des ansonsten souverän aufgetretenen Kampfrichter Manuel Senn brachte ihn um den technischen Überlegenheitssieg.
Im 84 kg gr.röm. Stil standen sich mit Bernd King und Andreas Kusche zwei gleichwertige Kontrahenten gegenüber. King war jedoch im Standkampf in Runde 1, 3 und 5 um einen "Tick" besser und konnte dies in einen knappen aber verdienten 3:2 Punktsieg ummünzen.
Ein rein polnisches Duell gab es im gr.-röm. Weltergewicht beim Kampf von Krysztof Szatko und Marcin Panasiuk. Sehr clever verteidigte der Tuttlinger die drei Runden. So war die Aufgabe, möglichst ohne Wertungspunkt den Kampf abzugeben. Dann jedoch ließ er sich kurz vor Runde drei auf eine vom Gegner absichtlich zugelassene Durchdreheraktion ein, die ihm zwar die Runde einbrachte, doch Schlussendlich dafür sorgte, dass die Schorndorfer statt einem 1:0 Mannschaftserfolg einen 3:1 Erfolg einstreichen konnten.
20:17 führten die Tuttlinger vor dem letzten Kampf im Freistil Weltergewicht, wo Zbigniew Nowak auf den talentierten Carsten Kopp traf, der im Vorkampf dem Tuttlinger Ryszard Lesniewski deutlich das Nachsehen gab. Doch Nowak scheint in seiner Form des Lebens zu sein. Taktisch hervorragend eingestellt und in guter körperlicher Verfassung ließ er seinem Kontrahenten keine Chance und gewann so in souveräner Manier mit 3:0 Runden (rs).
ASV Tuttlingen | ASV B. Schorndorf | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kampfrichter: | Manuel Senn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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KSV Vöhrenbach | ASV Tuttlingen II | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kampfrichter: | Muzaffer Erden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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