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ASV - Taisersdorf

9. Kampftag: 18.10.2008

Ringen 2. Bundesliga: ASV 1897 Tuttlingen - KSV Taisersdorf                 26 : 11

Bezirksklasse:            TSV Taisersdorf III - ASV1897 Tuttlingen II            12 : 16

ASV 97 gewinnt deutlich

Zu diesem letzten Heimkampf in der Vorrunde der Saison 2008 erwartete die ASV 97 Tuttlingen den KSV Linzgau Taisersdorf. Die Tuttlinger wollten die Gäste auf Grund ihres derzeitigen achten Tabellenplatzes keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und boten die vermeintlich beste "Zehn" auf. Einzig im Fliegengewicht kämpfte Ryszard Nowak für den Ungarn Roland Majer. Die Gäste mussten verletzungsbedingt auf den etatmäßigen Halbschwergewichtler verzichten und ließen diese Gewichtsklasse unbesetzt. Nichtsdestotrotz sahen die knapp 200 Zuschauer durchweg interessante Paarungen.

Im Fliegengewicht traf ein gut aufgelegter Ryszard Nowak auf den jungen Uwe Weißhaar. Schon in der ersten Aktion zeigte Nowak seine Klasse in dem er mit einem Beinangriff seinen Gegner fast fixieren konnte. Eine halbe Minute später gelang es ihm besser, Nowak erzielte erst drei Punkte und im Anschluss dann den Schultersieg.

Marcin Letki hatte im Schwergewicht mit Frank Höfler den wohl besten Gästeringer vorgesetzt bekommen. Dieser Hüne setzte seine 20 Kilogramm Gewichtsvorteil geschickt ein und ließ den ansonsten gut kämpfenden Letki nie zur Entfaltung kommen. Bei einem Durchdreher kam für den Tuttlinger in Runde zwei zur Überraschung aller das Aus. Hierbei pfiff der gut leitende Kampfrichter Tuma , aus Tuttlinger Sicht, viel zu schnell ab.

Im gr.-röm. Federgewicht rang Baris Diksu gewohnt souverän und zeigte im Kampf gegen den talentierten Remo Martin guten Ringkampfsport. Konsequent in der Vorwärtsbewegung ließ er nie Zweifel aufkommen, wer diesen Kampf für sich entscheiden würde. In der ersten Runde "nur" mit 2:0 in Front, erkämpfte er sich in den folgenden Runden jeweils vier Punkte zu seinem sicheren Punkteerfolg.

Nach dem kampflosen Sieg von Tomasz Szczerek im Halbschwergewicht musste Kakhaber Doborjginidze im Freistil Leichtgewicht auf die Matte. Sein Gegner hieß Urs Geßler. Dieser wehrte sich zwar nach Kräften, musste aber die Überlegenheit von "Dobo" anerkennen. Nach einer toll vorbereiteten Technik im Bodenkampf setzte sich der Tuttlinger kurz vor Ende der ersten Runde mit einem Schultersieg entscheidend durch.

Das erwartet enge Match gab es im gr.-röm. Mittelgewicht bei der Paarung Bernd King gegen Vojtech Benedek. Der Tuttlinger legte wie gewohnt los, konnte sich aber zumindest aus Sicht des Kampfrichters nie entscheidend durchsetzen. Da sich beide Kontrahenten im Standkampf egalisierten, musste jeweils die Bodenlage entscheiden. Da auch hier nie eine Wertung erzielt werden konnte, hatte zum Schluss der Ringer die Nase vorne, der scheinbar der aktivere im Standkampf war, so gewann Benedek für Taisersdorf.

Keine größeren Probleme hatte Tomasz Kierpiec im gr.-röm. Leichtgewicht im Kampf gegen Peter Ertl. Der Tuttlinger war zweifelsohne der bessere Ringer und gewann so die erste Runde sogar durch technische Überlegenheit. Auch danach zeigte er mit guten Techniken seinem Gegner die Grenzen auf und gewann souverän.

Manuel Fehrenbach bekam mit Mario Häuslbauer einen starken Gegner vorgesetzt. In Runde eins allerdings brauchte er zu lange, um sich auf den Gegner einzustellen. So bekam sein Gegner den Vorteil, beim Stand von 0:0 das Bein zu fassen. Doch ließ Häuslbaur drei Chancen aus die Griffposition richtig einzunehmen und wurde vom Kampfrichter mit einem Verwarnungspunkt belegt, was Fehrenbach zum Rundensieger machte. Dies war dann die Initialzündung, denn im weiteren Kampfverlauf rang Fehrenbach wie ausgewechselt und war fast nicht wieder zu erkennen. Mit jeweils einem gut vorbereiteten Beinangriff setzte sich Fehrenbach sicher mit 3:0 Runden durch.

Ryszard Lesniewski kämpfte im Freistil Weltergewicht gegen Tobias Martin. Eine Aktion brachte ihm in Runde eins die erste Runde. In den nächsten zwei Runden machte er dann nur noch das Nötigste und gewann so jeweils mit 1:0.

Toll, wie sich Zbigniew Nowak fast Woche für Woche in den Dienst der Mannschaft stellt und als Freistilspezialist im ungeliebten gr.röm. auf die Matte geht. Er zeigt hier auch immer viel Kampfgeist, doch fehlt es letztendlich an der fehlenden Technik. Heuer bekam er mit Andreas Rinderle einen sehr guten Athleten vorgesetzt, der seine Stärken entscheidend ausnutzen konnte zum technischen Überlegenheitssieg.(rs).

 

ASV Tuttlingen
26

KSV Taisersdorf 
11

 

Kampfrichter: 

Ladislav Tuma

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Freistil

55

Ryszard Nowak

Uwe Weißhaar

4:0

SS 7:0

01:48

Gr.-röm.

60

Baris Diksu

Remo Martin

3:0

PS 2:0 4:0 4:1

06:00

Freistil

66A

Kakhaber Doborjginidze

Urs Geßler

4:0

SS 6:0

01:52

Gr.-röm.

66B

Tomasz Kierpiec

Peter Ertl

4:0

TÜ 6:0 3:0 5:0

05:19

Freistil

74A

Ryszard Lesniewski

Tobias Martin

3:0

PS 5:0 1:0 1:0

06:00

Gr.-röm.

74B

Zbigniew Nowak

Andreas Rinderle

0:4

TÜ 0:5 0:6 0:4

05:17

Freistil

84A

Manuel Fehrenbach

Mario Häuslbauer

3:0

PS 1:0 3:0 2:0

06:00

Gr.-röm.

84B

Bernd King

Vojtech Benedek

1:3

PS 1:1 1:2 1:1 1:1

08:00

Freistil

96

Tomasz Szczerek

4:0

OG 0:0

 

Gr.-röm.

120

Marcin Letki

Frank Höfler

0:4

SS 0:2 0:4

03:14

KSV Taisersdorf III 
12

ASV Tuttlingen II
16

 

Kampfrichter: 

Michael Ginsel

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Freistil

55

0:0

OG 0:0

 

Gr.-röm.

60

Okan Akgün

0:4

OG 0:0

 

Freistil

66A

Manfred Willibald

Emre Durmus

1:3

PS 2:3 3:2 3:5 0:1

08:00

Gr.-röm.

66B

Tobias Zeh

Murat Özdir

3:1

PS 0:4 3:1 4:3 4:0

08:00

Freistil

74A

Mark Burgenmeister

Firat Ayan

4:0

SS 6:0 7:1 5:0

03:06

Gr.-röm.

74B

Eugen Schmidt

Erkan Diksu

0:4

SS 7:0 1:5

01:33

Freistil

84

Sandro Martin

Anil Misirci

4:0

TÜ 8:0 6:0 6:0

04:10

Gr.-röm.

120

Rudolf Martin

Jusuf Mustafi

0:4

SS 1:1 0:6

03:08