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Berghausen - ASV

13. Kampftag: 15.11.2008

Ringen 2. Bundesliga: KSV Berghausen - ASV 1897 Tuttlingen                  22 : 14

Bezirksklasse:           KSV Tennenbronn III -  ASV1897 Tuttlingen II          13 : 19

Tuttlinger am Ende chancenlos

Die Tuttlinger reisten mit gemischten Gefühlen in Richtung Karlsruhe um den Kampf gegen den starken KSV Berghausen auszutragen. Zum einen konnte man nicht in Bestbesetzung antreten, da der etatmäßige Schwergewichtler Tomasz Szczerek beruflich verhindert war und zum anderen zeigten die Nordbadener zuletzt sehr gute Leistungen. Auch musste der Ausfall von Marcin Letki verkraftet werden, doch hier hat man mit Richard Dajka einen adäquaten Ersatz. Dennoch war man im Tuttlinger Lager recht zuversichtlich, mit den Punkten im Gepäck die Heimreise antreten zu können.

Im vorgezogenen Kampf im gr.-röm. Mittelgewicht traf Bernd King auf Vatcheslav Kollossov. Der Tuttlinger hielt den Kampf im Stand offen und hatte hier sogar leichte Vorteile. Leider konnte er hieraus kein Kapital schlagen. In der Bodenlage jedoch konnte er die Angriffe des Berghauseners nicht verhindern und verlor so mit 0:3 nach Runden.

Im Fliegengewicht traf der Ungar Roland Majer im Tuttlinger Dress auf Steffen Armbruster. Hier gab es den erwartet ausgeglichenen Kampf. Beim Stand von 0:0 hatte der Tuttlinger alles richtig gemacht, wurde jedoch vom zum Teil sehr schwachen Kampfrichter Pimpel wegen angeblicher Mattenflucht verwarnt und verlor so diese Runde. Dies warf ihn doch mehr aus der Bahn als erwartet, dass er auch die Folgerunde abgeben musste. Beim Rundenstand von 1:2 aus Tuttlinger Sicht war Majer der scheinbar sichere Sieger, doch eine Aktion nach dem Schlussgong wurde dann noch gewertet und somit der Kampf mit 1:3 nach Runden verloren.

Im Schwergewicht war Francesco Catalano auf verlorenem Posten gegen den starken Freistilspezialisten Johannes Kessel. Bei der ersten Aktion wurde der Tuttlinger gleich geschultert.

Einen taktisch hervorragenden Kampf lieferte einmal mehr Baris Diksu im Federgewicht diesmal gegen Benedict Metzger ab. Souverän ließ sich der Tuttlinger auch nie von einem zwischenzeitlichen Rückstand aus der Ruhe bringen. So gewann er clever jeweils die beiden ersten Runden. In Runde drei ließ er es zuerst langsam angehen. Doch bei eigenem Rückstand legte er plötzlich zwei Gänge zu und drehte diese Runde zu seinen Gunsten.

Ein rein ungarisches Duell sahen die Zuschauer im gr.-röm. Halbschwergewicht zwischen dem Tuttlinger Richard Dajka und Adam Varga. Der Heimringer wurde dieses Jahr dritter ungarischer Meister im Halbschwergewicht und hatte gegen den Vizemeister der Klasse bis 84 Kilogramm zwar körperliche Vorteile, doch machte dies der Tuttlinger Dajka mit Cleverness und Technik wett. So fehlte am Ende lediglich ein Punkt für den Tuttlinger zu einem Überlegenheitssieg.

Etwas enttäuschend verlief die Paarung aus Tuttlinger Sicht im gr.-röm. Leichtgewicht, wo Tomasz Kierpiec auf David Muller traf. Nur in der ersten Runde konnte Kierpiec seine Erwartungen erfüllen und gewinnen.. Dann aber war Schluss und Muller gewann doch überraschend drei Runden in Folge.

Zuerst gar nicht in den Kampf fand Manuel Fehrenbach gegen den schlaksigen Robert Kaufmann. Die erste Runde lag der Tuttlinger früh zurück und musste dann sogar noch eine Wertung zum 0:2 hinnehmen. Richtiger Weise versuchte Fehrenbach noch mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen, wurde dabei aber gekontert. Dann jedoch stellte er sich sehr gut auf seinen Gegner ein und ließ sich nicht mehr überraschen. Souverän brachte er dann die drei folgenden Runden für sich nach Hause.

Von einer Grippe sichtlich geschwächt ging der Tuttlinger Kakhaber Doborjginidze auf die Matte gegen Frederic Koch. Entsprechend versuchte “Dobo” mit seinen Kräften zu Haushalten und machte für sich nur das Nötigste. Dies sollte dann auch reichen und so gewann Doborjginidze sicher mit 3:0 nach Runden.

Chancenlos war Krysztof Szatko im gr.-röm. Weltergewicht gegen den starken Balazs Fazekas. Mit herrlichen Aushebern holte sich Fazekas sogar einen technischen Überlegenheitssieg gegen den überforderten Szatko.

Auch Zbigniew Nowak war völlig indisponiert gegen den toll kämpfenden Nicolae Cojocaru. Dieser zeigte sehr guten Ringkampfsport und wurde ebenfalls technischer Überlegenheitssieger. (rs).

 

KSV Berghausen
22

ASV Tuttlingen
14

 

Kampfrichter: 

Peter Pimpl

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Gr.-röm.

55

Steffen Armbruster

Roland Majer

3:1

PS 2:0 4:2 1:2 3:0

08:00

Freistil

60

Benedict Metzger

Baris Diksu

0:3

PS 2:3 2:3 2:3

06:00

Gr.-röm.

66A

David Muller

Tomasz Kierpiec

3:1

PS 1:1 2:1 2:1 3:0

08:00

Freistil

66B

Frederic Koch

Kakhaber Doborjginidze

0:3

PS 1:3 1:2 0:1

06:00

Gr.-röm.

74A

Balázs Fazekas

Krystof Szatko

4:0

TÜ 4:0 6:0 4:0

06:00

Freistil

74B

Nicolae Cojocaru

Zbigniew Nowak

4:0

TÜ 5:0 1:0 7:0

04:56

Gr.-röm.

84A

Viatcheslav Kolossov

Bernd King

3:0

PS 3:0 3:0 1:1

06:00

Freistil

84B

Robert Kaufmann

Manuel Fehrenbach

1:3

PS 4:0 1:4 0:2 2:2

08:00

Gr.-röm.

96

Adam Varga

Richard Dajka

0:3

PS 0:3 0:3 0:4

06:00

Freistil

120

Johannes Kessel

Francesco Catalano

4:0

SS 3:0

01:11

KSV Tennenbronn III
13

ASV Tuttlingen II
19

  

Kampfrichter: 

Frank Schneider

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Gr.-röm.

55

Willi Kort

0:4

OG 0:0

 

Freistil

60

Raphael Moosmann

Okan Akgün

4:0

TÜ 8:2 2:0 7:0

05:06

Gr.-röm.

66A

Martin Moosmann

Murat Özdir

0:4

ÜG 0:0

00:01

Freistil

66B

Stefan Jäger

Emre Dusmus

0:4

TÜ 0:7 0:7 0:7

03:56

Gr.-röm.

74A

Lars Moosmann

Ferat Ayan

0:4

SS 1:6 5:7

03:53

Freistil

74B

Hans-Ulrich Leusmann

Muhammet Yurdakul

4:0

TÜ 7:0 7:0 6:0

03:04

Gr.-röm.

84

Önder Sen

Anil Misirsi

1:3

PS 2:2 1:1 2:2 1:2

08:00

Freistil

120

Gerald Haas

Jusuf Mustafi

4:0

SS 8:0

00:47