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Westendorf - ASV

15. Kampftag: 29.11.2008

Ringen 2. Bundesliga: TSV Westendorf - ASV 1897 Tuttlingen                   17 : 19

Bezirksklasse:           ASV1897 Tuttlingen II - VFL Mühlheim                      17 : 13

Tuttlingen gibt sich keine Blöße

Die Tuttlinger machten sich guten Mutes auf den Weg nach Westendorf. Es war zugleich die weiteste Fahrt, welche man mit ein paar Fans zusammen mit einem Reisebus angetreten hat. Bis auf den, an diesem Wochenende verhinderten Kakhaber Doborjginidze, hatte man alle Mann an Bord. Verzichten musste man zwar auf Marcin Letki, der sich am vergangenen Kampftag beim warm machen doch schwerer verletzt hatte als vermutet. Dafür rückte mit Richard Dajka ein adäquater Ersatz in die Mannschaft. Auf den Einsatz von gr.-röm. Weltergewichtler Krysztof Szatko verzichteten die ASV Verantwortlichen, der gegen den wohl besten Athleten Philipp Heiß keinerlei Chancen gehabt hätte. Nicht unerwähnt bleiben muss an dieser Stelle leider das unsportliche Verhalten der Zuschauer. Die ausländischen Athleten wurden hier auf das Übelste beschimpft. So etwas hat nirgends etwas zu suchen, schon gar nicht in einer Sporthalle.

Im vorgezogenen Kampf des Freistil Leichtgewicht traf Ryszard Nowak auf Michael Heiß. Der Tuttlinger rückte für den heute verhinderten "Dobo" ins Leichtgewicht auf und machte seine Sache doch recht gut. Trotz körperlicher Unterlegenheit gelang es ihm, seinem Kontrahenten eine Runde abzuknüpfen – mehr war einfach nicht drin.

Im Fliegengewicht traf Roland Majer auf Steve Masuch. Der Ungar im Tuttlinger Dress ließ hier nie Zweifel aufkommen, wer die Matte als Sieger verlassen wird. Unentwegt in der Vorwärtsbewegung ließ er seinen jungen Gegner nie zur Entfaltung kommen und siegte so souverän mit 3:0 Runden.

Das erwartet spannende Duell gab es im Schwergewicht im Kampf zwischen Tomasz Szczerek und Jürgen Stechele. Nach deutlichem Rundengewinn zu Beginn, musste er die zweite Runde mit 1:3 abgeben. Mit einer klasse Energieleistung drehte er in der dritten Runde noch einen 0:1 Rückstand in einen 2:1 Rundengewinn. Dann allerdings hatte Szczerek leider nichts mehr entgegen zu setzen und so verlor er noch mit 2:3 nach Runden.

Baris Diksu wurde im Freistil Federgewicht mit Matthias Einsle ein schlaksiger Kontrahent entgegen gestellt. Hier hatten sich die Tuttlinger evtl. vier Mannschaftspunkte eingeplant. Doch fast mit der ersten Aktion zog sich Diksu eine Muskelverletzung zu, die ihm arg zusetzte. Doch toll, wie er hier eisern auf die Zähne biss und diesen Kampf noch bis zum Ende bestritt. Dies machte er dann trotz seines Handicaps toll und so gewann er sicher mit 3:0 nach Runden.

Richard Dajka bekam im Halbschwergewicht Bernd Nothelfer vorgesetzt. Wenn alles normal verlaufen wäre, hätte hier ein klarer Sieg herausspringen müssen. Die ersten beiden Runde liefen ganz nach Plan, gewann er diese 3:0 bzw. mit 4:0. In der Pause dann drängten Coach Ralf Schumacher, möglichst mit einem 4:0 Rundengewinn den technischen Überlegenheitssieg einzufahren. Es sah auch alles ganz danach aus, führte er mit 2:0 nach Punkten, ehe er in der Oberlage dann den Sack zumachen sollte. Doch hier machten die Tuttlinger die Rechnung ohne den Wirt. Völlig indisponiert verlor er diese und die beiden nachfolgenden Runden, was die doch etwas überraschende Niederlage bedeutete.

Tomasz Kierpiec gegen Maximilian Goßner hieß die Paarung im gr.röm. Leichtgewicht. Der Tuttlinger Kierpiec drängte zwar auf einen Punkt, doch gelang es ihm nicht, seinen Gegner auszupunkten. Am Ende konnte er zwar als Sieger die Matte verlassen, doch war dies eigentlich zu wenig.

Seine derzeit sehr gute Verfassung zeigte einmal mehr Manuel Fehrenbach. Dies bekam sein Gegner Frederik Wunderlich zu spüren. Souverän holte er Punkt für Punkt, anfangs mit dem Ziel, evtl. einen Überlegenheitssieg einzufahren. Beim Stand von 3:0 war er gerade daran, den nächsten Punkt zu machen, doch wertete dies der Kampfrichter zum Unverständnis der Tuttlinger für die Westendorfer. Noch eine Aktion in der zweiten Runde wurde ebenfalls nicht korrekt gewertet. Dann besann sich Fehrenbach nur noch auf das nötigste und gewann sicher und souverän mit 3:0 nach Runden.

Im Anschluss war dann Bernd King an der Reihe, der den unbequemen Martin Heiß vorgesetzt bekommen hat. King zeigte sich in einer hervorragender Verfassung, was sein Gegner eindrucksvoll zu spüren bekommen hat. In Runde eins gewann King sicher mit 3:0 nach Punkten. In der nächsten Runde lag der Tuttlinger kurzzeitig im Rückstand. Mit einer tollen Energieleistung setzte er dann alles auf eine Karte und gewann zum viel umjubelten Schultersieg. Dies brachte die ASV dann uneinholbar auf die Siegerstrasse.

Nicht seinen besten Tag hatte Zbigniew Nowak im Freistil Weltergewicht. In Runde eins gewann Nowak noch souverän mit 5:1 nach Punkten. Doch danach brach er völlig ein. Nach einem 0:7, verlor er dann die nächste Runde mit 0:4 nach Punkten. Bei der ersten Griffaktion in der vierten Runde verletzte sich der Tuttlinger so schwer, dass er sich wehrlos schultern lassen musste. Der Gesamtsieg jedoch, war der ASV 97 nicht mehr zu nehmen (rs)

 

TSV Westendorf
17

ASV Tuttlingen
19

 

Kampfrichter: 

Bali Barutcu

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Gr.-röm.

55

Steve Masuch

Roland Majer

0:3

PS 0:3 0:2 0:4

06:00

Freistil

60

Matthias Einsle

Baris Diksu

0:3

PS 0:1 0:2 1:1

06:00

Gr.-röm.

66A

Maximilian Goßner

Tomasz Kierpiec

0:1

PS 1:1 1:1 1:1

06:00

Freistil

66B

Michael Heiß

Ryszasci Nowak

3:1

PS 3:2 3:1 2:3 4:1

08:02

Gr.-röm.

74A

Philipp Heiß

unbesetzt

4:0

OG 0:0

 

Freistil

74B

Christian Stühle

Zbigniew Nowak

4:0

SS 1:5 7:0 4:0 6:0

05:47

Gr.-röm.

84A

Martin Heiß

Bernd King

0:4

SS 0:3 1:3

03:00

Freistil

84B

Frederik Wunderlich

Manuel Fehrenbach

0:3

PS 1:3 2:4 0:4

06:00

Gr.-röm.

96

Bernd Nothelfer

Richard Dajka

3:2

PS 0:4 0:3 2:2 2:0 3:2

10:00

Freistil

120

Jürgen Stechele

Tomasz Szczerek

3:2

PS 1:4 3:1 1:2 3:0 3:0

10:00

Tuttlingen zwei gewinnt Derby gegen den VFL Mühlheim mit 17:13

Tuttlingen wollte sich für die im Vorkampf erlittene Niederlage revanchieren und diesmal wichtige Punkte gegen den Abstieg erkämpfen und Zuhause behalten.

Mit einer kompletten Mannschaft konnte man sichtlich enttäuschte Mühlheimer besiegen und den Abstand zum Tabellenende vergrößern. Die Kämpfe verliefen allesamt fair und der gut leitende Kampfrichter Lothar Herzog aus Sulgen hatte keinerlei Probleme mit den Paarungen.

 

ASV Tuttlingen II
17

VfL Mühlheim
13

 

Kampfrichter: 

Lothar Herzog

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Gr.-röm.

55

Willi Kort

Selvin Kovacevic

0:4

SS 0:5

01:15

Freistil

60

Okan Akgün

Yannik Herms

3:0

PS 1:0 3:0 2:0

06:00

Gr.-röm.

66A

Murat Özdir

Dennis Schilling

3:1

PS 5:0 3:0 0:4 4:3

08:00

Freistil

66B

Emre Durmus

Eduard Spadi

3:0

PS 5:2 3:0 5:1

06:00

Gr.-röm.

74A

Nuri Temur

Thomas Hipp

0:4

SS 2:7

01:46

Freistil

74B

Firat Ayan

Martin Wenskus

4:0

SS 5:0

01:59

Gr.-röm.

84

Anil Misirci

David Stumpe

0:4

TÜ 1:7 0:6 2:4

05:49

Freistil

120

Francesco Catalano

Edwin Buschle

4:0

SS 6:0 4:1 4:0

04:36